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Freitag, 5. April 2013

Schiedsrichter in Singapur mit Sex bestochen, Sachen gibts, tststs

Schiedsrichter in Singapur mit Sex bestochen
05.04.2013, 09:10 Uhr | sid
 
 
Eine Anti-Korruptions-Behörde in Singapur hat einen ungewöhnlichen Bestechungsskandal im asiatischen AFC Cup aufgedeckt. Vor der Partie zwischen East Bengal aus Indien und den Tampines Rovers aus Singapur soll ein Schiedsrichtergespann mit Sex bestochen worden sein.
Der AFC Cup ist der zweitwichtigste Wettbewerb im asiatischen Vereinsfußball, vergleichbar mit der Europa League. "Untersuchungen haben ergeben, dass das korrupte Trio eine Belohnung in Form von sexuellen Dienstleistungen von drei Frauen erhalten hat", hieß es in einer Mitteilung der Agentur Corrupt Practices Investigation Bureau (CPIB).

Gespann muss vor Gericht erscheinen

Der libanesische Schiedsrichter Ali Sabbagh und seine Assistenten Ali Eid und Abdallah Taleb wurden umgehend ersetzt, das Spiel gewann East Bengal 4:2. Sabbagh hat als FIFA-Schiedsrichter einige Qualifikationsspiele für die WM 2014 in Brasilien geleitet. Das Gespann musste wegen illegaler Vorteilsnahme vor dem Gericht erscheinen.
"Singapur hat immer eine Null-Toleranz-Politik im Umgang mit Korruption verfolgt. Jegliche Form von Spielmanipulation ist nicht erlaubt", ließ das CPIB verlauten. Singapur kämpft seit Jahren mit organisiertem Wettbetrug und Spielmanipulation. Im Februar hatte Europol in einem Bericht beschrieben, wie Hintermänner aus Singapur ein weltweites Netz zu Drahtziehern aufgebaut hätten.


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